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RECHTSROCK
EINE EINLEITUNG
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Musik hat als prägender und inhaltvermittelnder Bestandteil für rechte und reaktionäre Jugendliche eine wichtige Bedeutung und ist sowohl Ausdruck als auch Inhalt eines als besonders empfundenen Lebensstils. Rechte Identität wird durch eine bestimmte und eigene Art von Musik gestärkt - und nicht selten sind die Hasslieder der Neonazi-Bands der Soundtrack zu rassistischen Gewalttaten .
Dies wissen auch die organisierten Neonazis, die in vielen Fällen die Drahtzieher hinter Produktion und Vertrieb von CDs mit rassistischem und gewaltverherrlichendem Inhalt sind. Musik kann seit Anfang der Neunziger Jahre als wichtigstes Mittel zur Verbreitung neonazistischer Propaganda unter Jugendlichen benannt werden. Prominentestes Beispiel sind die allseits bekannten Schulhof-CDs mit einschlägiger Musik, die die Ideologen der rechtsextremen Parteien verteilen ließen.
Neben dem Deutschlandlied (alle drei Strophen der Nationalhymne) und bekannten neonazistischen Liedermachern wie Frank Rennicke oder Annett Moeck fanden sich auf der CD "Der Schrecken aller linken Spießer und Pauker" vor allem eine Reihe Bands, die dem Genre „Rechtsrock“ zugeschrieben werden.
Rechtsrock ist ein Phänomen, das bei der Behandlung von Rechtsextremismus, Faschismus und Rassismus nicht außer Acht gelassen werden darf. Der Verfassungsschutz sieht in der Musik „und deren Erleben (…) wesentliche identitätsstiftende Faktoren der Szene. Über die Musik mit ihren rassistischen, antisemitischen sowie nicht selten gewaltverherrlichenden Texten werden entsprechende Feindbilder aufgebaut.“
Trotz repressiver Maßnahmen wie Verboten, Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen existiert in der Bundesrepublik eine florierende Rechtsrock-Szene, in der regelmäßig Tonträger veröffentlicht und Konzerte gespielt werden. Im Jahr 2005 wurden 124 CDs von deutschen Neonazi-Bands veröffentlicht, wobei die Gesamtauflage insbesondere mit der eben erwähnten Schulhof-CD, von der nach Angaben der NPD allein 200.000 Stück produziert wurden, stark gestiegen ist. Von den 255 im Jahr 2005 stattgefundenen Rechtsrock-Konzerten fand dabei ein Großteil in den fünf neuen Bundesländern statt. Insbesondere Sachsen sticht mit 78 Konzerten als absoluter Spitzenreiter hervor. Bemerkenswert dabei ist, daß insbesondere die Anzahl von Konzerten gestiegen ist, „die im Anschluß an Kongresse, Parteitage u.ä. stattfanden oder als Wahlkampfveranstaltungen dienten.“
Im Folgenden soll ein kurzer Einblick in dieses Phänomen gegeben werden.
GESCHICHTE
BLOOD&HONOUR UND HAMMERSKINS
TEXTE
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